Archiv für ‘Felix Reimann’

Veranstaltung “Dortmund liest” zum 33. mal

Dienstag, 25 . August 2015

Als Dirigent des Amadeus Kammerorchester Dortmund war Felix Reimann auf Einladung des Fördervereins der Stadt- und Landesbibliothek am 17. August 2015 zu Gast bei der Veranstaltung “Dortmund liest” in der Zentralbibliothek Dortmund. Gastgeber der erfolgreichen Veranstaltung, die inzwischen zum 33. mal stattfand, sind die Freunde der Stadt- und Landesbibliothek e.V. Fünf Persönlichkeiten aus den Bereichen Wirtschaft, Medizin und Kultur der Stadt waren eingeladen aus ihren Lieblingsbüchern zu lesen.

Foto von links nach rechts: Felix Reimann, Detlef Schmelz, Michael Truß, Silke Räbiger, Andreas Liening und Walter Aden

Foto von links nach rechts: Felix Reimann, Detlef Schmelz, Michael Truß, Silke Räbiger, Andreas Liening und Walter Aden

Andreas B. T. Liening, Dekan der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der TU Dortmund las Auszüge aus dem Roman von Haruki Murakami “Südlich der Grenze, westlich der Sonne”. Der Leiter der BMW Niederlassung Dortmund Detlef Schmelz hatte für seinen Vortrag das biographische Werk von Joachim Scholtysek “Der Aufstieg der Quandts” gewählt. Silke J. Räbiger, Künstlerische Leiterin des Internationalen Frauenfilmfestivals Dortmund/Köln trug die ersten beiden Kapitel des Romans “Vier Arten meinen Vater zu beerdigen” von Liane Dirks vor - gefolgt vom Direktor der Urologischen Klink, Klinikum Dortmund Prof. Dr. med. Michael C. Truß mit Auszügen aus der Biographie “Steve Jobs” von Walter Isaacson. Am Ende des spannenden und abwechslungsreichen Leseabends las Felix Reimann ausgewählte Mozart Briefe aus unterschiedlichen Lebensepochen des Komponisten.

Der Vorsitzende des Fördervereins, Dr. Walter Aden, führte durch das Programm, das mit großer Begeisterung und Aufmerksamkeit von ca. 90 Zuhörern verfolgt wurde, und lobte die Arbeit und das Engagement der Beteiligten.

Neue Videos geben Einblick in die Arbeit des Orchesters

Dienstag, 4 . März 2014

Das Medienarchiv des Amadeus Kammerorchesters mit neuen Dokumentarfilmen

In den dreizehn Jahren seines Bestehens sind einige zum Teil sehr ungewöhnliche Konzert- und Reiseprojekte realisiert worden. Aus dem Medienarchiv des Orchesters sind nun verschiedene Dokumentationen online zu betrachen. Schauen Sie selbst und lassen Sie sich in ferne Welten entführen.

Hier gehts direkt ins Medienarchiv!

DVD 10 Jahre Amadeus Kammerorchester

Samstag, 20 . August 2011

Claus Dieter Clausnitzer als Mozart

Claus Dieter Clausnitzer als Mozart

Die DVD des Festkonzerts zum 10 jährigen Bestehen des Amadeus Kammerochesters ist erschienen. Die ungewöhnliche Gala mit Mozarts “Schauspieldirektor” und vielen Raritäten war eine Gesamtinszenierung. Das Aufgebot von insgesamt zehn Solisten, dem Blechbläser Ensemble der Dortmunder Philharmoniker, dem Amadeus Kammerochester Dortmund unter der Leitung von Felix Reimann würdigte das Jubiläum und begeisterte das Publikum im ausverkauften Schwerter Freischützsaal. Durch das Programm führte höchstselbst Schauspieldirektor Wolfgang Amadeus Mozart alias Claus Dieter Clausnitzer.
Bestellen Sie die DVD “Festkonzert 10-Jahre” zum Vorzugspreis von 15,- € unter info@amadeus-kammerorchester.de.

 

Auszüge der Aufnahmen werden bald im Videoarchiv auf unserer Homepage zu sehen sein.

Auch Vivaldis Flötenkonzert “la Notte” gespielt von Felix Reimann im Adventskonzert 2010 ist nun im Videoarchiv verfügbar.

Mozart bei -30°C in Ulanbator

Donnerstag, 3 . Februar 2011

Kooperationsprojekt zwischen dem
Amadeus Kammerorchester Dortmund und der
Staatsoper der Mongolei.

Der Start ist gemacht.

Am 08. Januar 2011 fand im ausverkauften staatlichen Opernhaus der Mongolei “die Zauberflöte” unter der musikalischen Leitung von Felix Reimann statt. Mit von der Partie Bratscher Johannes Hobbing, der im Sinfonieorchester der Oper der Mongolei mitwirkte.

Sehen Sie hier den Bericht der WDR Lokalzeit Dortmund (31.01.2011)
Angefangen hatte alles im Sommer 2010 als Felix Reimann eine Delegation der mongolischen Opernsänger auf einer Deutschlandtour persönlich kennenlernte. Johannes Hobbing und Felix Reimann reisten daraufhin im September 2010 zu intensiven Vorgesprächen nach Ulanbator. Die Idee ein langfristiges Kooperationsprojekt zwischen dem Amadeus Kammerorchester Dortmund und der Staatsoper der Mongolei zu entwickeln stieß auf offene Ohren.
Als Beginn dieser Kooperation wurden beide Musiker eingeladen im Januar 2011 mit dem Ensemble und dem Orchester der Staatsoper die Wiederaufnahme der Zauberflöte in einer Galavorstellung am 08. Januar 2011 zu realisieren.

Umjubeltes Debut in Sanremo

Montag, 18 . Mai 2009

Mit einem ungewöhnlichen Programm präsentierten sich zum ersten Mal Wolfgang Mertes (Violine) und Felix Reimann (Dirigent) im Teatro dell’Opera del Casino in Sanremo. Gemeinsam mit dem Orchestra Sinfonica di Sanremo wurden neben Mozarts Ouvertüre zu Cosi fan tutte und dem Violinkonzert D-Dur KV 218 das Concerto für Jazzvioline von Achim Paul Schneider und das in Brasilien komponierte Ballett “Le boef sur le toit” von Darius Milhaud zur Aufführung gebracht.

Sanremo

Sanremo

Besondere Aufmerksamkeit galt der Uraufführung des Jazzkonzertes von Achim Paul Schneider, bei dem jazzspezifiische Spieltechniken auch den Orchestermusikern abverlangt werden. Die Zusammenarbeit mit dem Orchester lief in italienischer Sprache. Dabei entstand ein intensive und emotionale Arbeitsatmosphäre bei der mit erstaunlicher Präzision die unterschiedlichen Stile der Werke in kürzester Zeit umgesetzt wurden. Bei den Proben zum Jazzkonzert demonstrierte der äußerst Jazzversierte Geiger Wolfgan Mertes die verschiedenen Spieltechniken auf seiner Elektrogeige.

Umjubeltes Konzert

Das Konzert unter dem klangvollen Namen “Jazzando” am 7. Mai 2009 im Teatro dell’Opera del Casino war ein voller Erfolg. Das Orchestra Sinfonica di Sanremo mit einem brillanten Mozartklang spielte unter Reimanns Leitung eine höchst agile und virtuose Ouverture zu Cosi fan Tutte. Wolfgang Mertes gelang danach etwas absolut außergewöhnliches.

Wolfgang Mertes - Felix Reimann

Wolfgang Mertes - Felix Reimann

Spielte er im ersten Teil des Abends zunächst mit feinstem klassischen Geigenklang das berühmte Mozartkonzert D-Dur KV 218 - virtuos ausgewogen, stilsicher und mit sprühender Leichtigkeit so kam er im zweiten Teil mit der Jazz-Elektrogeige zur Uraufführung des von ihm gemeinsam mit dem Komponisten Achim Paul Schneider erarbeiteten Jazzconcerto. Wie losgelöst und voller Spielfreude tauchten sowohl Solist als auch das Orchester ein in den Swing des ersten Satzes. Hinreißend und anrührend die langgezogenen Melodiebögen des zweiten Satztes Ballad um schließlich in einem furiosen Latin einen tänzerischen Höhepunkt zu erreichen. Mit standing Ovations belohnte das Publikum die Musiker nach der Uraufführung.

Brasilianische Farben

Daß Darius Milhaud sein Ballett “Le boeuf sur le toit” in Rio de Janeiro komponierte weiß man. Wie skurril die Atmosphäre und die Besucher seiner imaginären Nachtbar als Schauplatz des Ballettes war, kann man hören. Vorallem wenn diese Musik so differerziert und changierend vorgetragen wird. Reimann animierte die Musiker des Orchestra Sinfonica di Sanremo mit klarer Stabführung zu allergrößten Kontrasten. Mit wunderbaren Bläsersoli, fantastischen Klangfarben und mit großem Elan begeisterte das Orchester sein Publikum, das sich abermals von den Plätzen erhob.

Promenade von Sanremo

Promenade von Sanremo