Archiv für ‘Reisen & Events’

Festliches Sommerkonzert auf Gut Glindfeld

Dienstag, 18 . Februar 2014

Mozart, Elgar, Sarasate und Schubert treffen sich in der Scheune

Festliches Sommerkonzert auf Gut Glindfeld
am Samstag 28. Juni 2014 um 17.00 Uhr

Gut Glindfeld (Medebach)

Gut Glindfeld (Medebach)

Idyllisch gelegen findet man das Gut Glindfeld nicht weit von Winterberg im Sauerland. Beim diesjährigen Sommerkonzert des Kulturring Medebach ist das Amadeus Kammerorchester Dortmund unter der Leitung von Felix Reimann zu Gast. Eine ganz besondere Atmosphäre erwartet Orchester und Zuhörer auf dem Gut und in der historischen Scheune, die mit einer guten Akustik aufwarten kann. Außergewöhnlich ist nicht nur der Aufführungsort sondern auch das Programm. Ganz im Sinne eines “Schloss”-Konzertes eröffnet das Orchester den Abend mit einer Auswahl von Tänzen seines Namensgebers, darunter zwei rare Kostbarkeiten, die späten Kontretänze “Il trionfo delle donne” KV 607 und “Les filles malicieuses” KV 610. Edward Elgars Streicherserenade setzt einen Kontrast zu Mozarts Tänzen. Elgar ist berühmt für seine weichen Streicherfarben.

Alexander Pruschinski (Violine)

Alexander Pruschinski (Violine)


Pablo de Sarasates berühmten und hochvirtuosen “Zigeunerweisen” op. 20 erzählen eine ganz andere Geschichte und bringen spanisches Flair in das Sommerkonzert. Solist des Abends ist der russische Geiger Alexander Sasha Prushinsky, der seit 2009 erster Konzertmeister der Dortmunder Philharmoniker ist. Zum Abschluss des Programms erklingt Franz Schuberts 5. Sinfonie in B-Dur. Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist empfielt es sich Karten vorzubestellen.

(Touristikgesellschaft Medebach, Marktplatz 1
Telefon: 02982 – 9 21 86 10) Weitere Informationen zu dem Konzert lesen Sie hier.

Pulcinella trifft Papageno

Mittwoch, 22 . Januar 2014

Caterina Vitiello als Pulicnella-Papageno

Caterina Vitiello als Pulicnella-Papageno (Foto: Claudia Dreyße)

Il Flauto Magico di Pulcinella
Das Amadeus Kammerorchester Dortmund in Rom

Auf Einladung des italienischen Puppentheaters San Carlino reiste das Bläserquintett des Amadeus Kammerorchester Dortmund am zweiten Wochenende des Jahres 2014 nach Rom. Drei ausverkaufte Galavorstellungen und ein begeistertes Publikum waren der Lohn für die Anstrengungen im Vorfeld.

Grundlage ist die Oper „Die Zauberflöte“ mit der Musik von Wolfgang Amadeus Mozart. Puppenspielerin Caterina Vitiello und Felix Reimann entwickelten diese Puppenoper im Jahr 2006. Bisheriger Höhepunkt der Produktion waren mehrere ausverkaufte Aufführungen in der Römischen Philharmonie (Parco de la Musica – Auditorium). Das Theater San Carlino zeichnet sich durch herausragende pädagogische Arbeit aus, die das Amadeus Kammerorchester langjährig unterstützt. Neben den Puppen, die berühmteste ist natürlich Pulcinella, agieren die Schauspieler auch im Stile der Commedia dell‘arte interaktiv mit dem jungen Publikum. Die Musiker, zentral unter der Puppenbühne platziert, lassen die Kinder die Produktion hautnah erleben und werden in das Spiel der Schauspieler mit einbezogen. Ein Puppenspieler möchte den Kindern eine magische Geschichte erzählen… Es ist die Geschichte eines guten Königs, der eine Prinzessin entführte… Es ist aber auch die Geschichte einer rachsüchtigen Königin - es ist eben eine Geschichte in der das Gute über das Böse siegt. Leider fehlt dem Erzähler eine entscheidende Rolle - Papageno! Da kommt Pulcinella gerade recht - statt sich das Spektakel selbst als Zuschauer anzusehen springt Pulcinella in die Rolle des Papageno und “rettet” die Vorstellung. So entsteht eine neue Theaterform.

Elemente der klassischen Commedia dell’Arte - rund um die Figur des Pulcinella - italienisches Puppentheater und die Musik von Wolfgang Amadeus Mozart in einer neuen Fassung für Holzbläserquintett verschmelzen zu einer interaktiven Kinderoper. Tamino und Papageno können die Abenteuer natürlich nur mit Hilfe der jungen Zuschauer bestehen…

Für die diesjährigen Aufführungen im Festbau des Puppentheaters in der Viale dei Bambini im Park der Villa Borghese Rom wurden siebzehn Nummern der Zauberflöte von Felix Reimann für Bläserquintett neu arrangiert. Fünf weitere Nummern der Oper stammen aus „Die kleine Zauberflöte“ von Guido Schäfer. Das Quintett des Amadeus Kammerorchester Dortmund; Felix Reimann (Flöte), Stefanie Dietz (Oboe), Tino Plener (Klarinette), Gregor Fas (Horn) und David Mathé (Fagott) reisten vom 9. bis zum 13. Januar 2014 nach Rom. Anlässlich dieser Galavorstellungen präsentiert das Teatro dei Burratini San Carlino erstmals eine CD mit der Hörspielfassung „Il Flauto Magico di Pulcinella. Auch auf dieser CD ist das Amadeus Kammerorchester Dortmund zu hören.

Anlässlich des diesjährigen Gastspiels präsentieren wir hier noch einmal den Dokumentarfilm über die Produktion
“Le Nozze di Figaro Pulcinella” aus dem Jahre 2005. Caterina Vitiello und Felix Reimann erklären hier die Idee und die Konzeption dieser neuen Form einer “Kinderoper”. Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen des berühmten italienischen Puppentheaters San Carlino.

Mongolische Woche in Dortmund

Mittwoch, 30 . Oktober 2013

Filmemacher und Schauspieler Gerelsukh Otgon zu Gast in Dortmund

Gerelsukh Otgon

Gerelsukh Otgon

Gemeinsam mit der Stadt Dortmund veranstatlete das Amadeus Kammerorchester Dortmund im Oktober 2013 eine mongolische Woche in Dortmund. Eine umfangreiche Fotoausstellung von Johannes Hobbing in der Berswordthalle dokumentierte die vier Reisen des Amadeus Kammerorchester Dortmund in die Mongolei. Zu Gast war Filmemacher und Schauspieler Gerelsukh Otgon, der erstmals seine Filme dem Dortmunder Publikum präsentierte.

Sehen Sie hier Eindrücke der Mongolischen Woche in einem Kurzfilm:

Mozarts Entführung in die Mongolei

Mittwoch, 12 . September 2012

das Amadeus Kammerorchester Dortmund in Ulaanbaatar
Reiseerlebnisse – Bilder -  Konzert

Film

Mittwoch, 21. November 2012, 19 Uhr
Großer Saal der Auslandsgesellschaft NRW
Steinstraße 48, 44147 Dortmund
Eintritt: 10,-/5,- €
Tickets: (0231) 838 00 41

mongolei

Mozart und Mongolei – passt das zusammen…?

Ja, denn das älteste Opernhaus Asiens steht in Ulaanbaatar, der Hauptstadt der Mongolei und spielt Mozarts Opern Zauberflöte und Don Giovanni. Zu dieser überraschenden Erkenntnis kam Felix Reimann (Dirigent des Amadeus Kammerorchesters) im Sommer 2010 bei einem Konzert in Köln, wo mongolische Sänger inbrünstig Mozart sangen. Es folgte eine private Erkundungsreise im September 2010, bei der Reimann gemeinsam mit Bratscher Johannes Hobbing die vielseitige Kulturszene der Hauptstadt und natürlich die Staatsoper und deren Leitung kennen lernen konnten. Bei Gesprächen in der Deutschen Botschaft Ulaanbaatar entstand die Idee eines längerfristigen Förderprojektes für die Mongolische Staatsoper in Kooperation mit dem Amadeus Kammerorchester Dortmund. Ziel des Projekts; im Jubiläumsjahr der Deutsch-Mongolischen diplomatischen Beziehungen (2014), die in der Mongolei bisher unbekannte Mozartoper „Die Entführung aus dem Serail“ in einer speziell deutsch-mongolischen Inszenierung aufzuführen. Lassen Sie sich in die Mongolei „entführen“. In einem spannenden Mix aus Konzert, Vortrag, Bildern und Videosequenzen berichten fünf Musiker des Amadeus Kammerorchester - im Beisein des Mongolischen Botschafters S. E. Herrn Botschafter Davaadorj Baldorj - von ihren Erlebnissen im Oktober 2011 in und um Ulaanbaatar. Wie klingt Mozart in der Steppe? Was bedeutet das Auge des Adlers für eine Mozartinterpretation…?

Und hier der Trailer zum Film

Auf nach Ulanbator!

Dienstag, 18 . Oktober 2011

Amadeus Kammerorchester Dortmund
bereitet sich auf zweite Reise nach Ulanbator vor.

Das Kooperationsprojekt zwischen der Akademischen Staatsoper der Mongolei und dem Amadeus Kammerorchester Dortmund, geht weiter.
Waren Johannes Hobbing (Viola) und Felix Reimann (Flötist und Dirigent) im Januar 2011 bei bis zu – 30° Celsius nach Ulanbator gereist, um am ältesten Opernhaus Asiens mit den Sängern, dem Chor und dem Orchester der Staatsoper der Mongolei eine Aufführung der Zauberflöte zu erarbeiten, sind nun sogar fünf Musiker des Amadeus Kammerorchester Dortmund – alle Mitglieder der Dortmunder Philharmoniker - eingeladen eine Mozartgala wiederum mit den mongolischen Künstlern aufzuführen. So reist die fünfköpfige musikalische Delegation aus Dortmund vom 20. bis zum 30. Oktober in die mongolische Hauptstadt Ulanbator.
Auszüge aus Mozarts berühmten Opern stehen bei der Gala auf dem Programm. Da viele der berühmten Arien und Ouvertüren Mozarts in der Mongolei noch völlig unbekannt sind, ist es eine besondere Herausforderung die Sänger und Musiker der Staatsoper in so kurzer Zeit mit diesem neuen Mozartstoff vertraut zu machen. Die Noten wurden bereits im Vorfeld per Luftpost verschickt.

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Frauke Hansen (Klarinette), Stefanie Dietz (Oboe) und Jan Golebiowski (Horn) reisen als Solisten mit und werden bei der Gala Auszüge ihrer Mozartkonzerte spielen. Außerdem unterstützen sie während des neuntägigen Aufenthaltes Johannes Hobbing (Viola) und Felix Reimann (Dirigent) bei den Proben mit dem mongolischen Orchester und werden auch bei Satzproben und beim Konzert in den Reihen des Orchesters mitwirken. Neben den Proben für die Gala am Freitag 28. Oktober 2011 in der Mongolischen Staatsoper werden die fünf Musiker auch am staatlichen College für Musik in Ulanbator unterrichten und ein Kammerkonzert präsentieren.
 
Felix Reimann, Leiter des Amadeus Kammerorchester Dortmund freut sich, dass die Idee - mit einem langfristigen Projekt die Qualität der Staatsoper der Mongolei nachhaltig zu unterstützen und zu verbessern - fortgeführt wird. Dank der finanziellen Unterstützung der Deutschen Botschaft Ulanbator, des Handelshauses Melchers Ulanbator und der Dortmunder Hugo Miebach GmbH ist dies möglich und kann diese zweite Reise realisiert werden. Die fünf Musiker freuen sich auf die Begegnung mit den mongolischen Künstlern, der mongolischen Kultur und auf viele neue Eindrücke dieses faszinierenden Landes.

Mozart bei -30°C in Ulanbator

Donnerstag, 3 . Februar 2011

Kooperationsprojekt zwischen dem
Amadeus Kammerorchester Dortmund und der
Staatsoper der Mongolei.

Der Start ist gemacht.

Am 08. Januar 2011 fand im ausverkauften staatlichen Opernhaus der Mongolei “die Zauberflöte” unter der musikalischen Leitung von Felix Reimann statt. Mit von der Partie Bratscher Johannes Hobbing, der im Sinfonieorchester der Oper der Mongolei mitwirkte.

Sehen Sie hier den Bericht der WDR Lokalzeit Dortmund (31.01.2011)
Angefangen hatte alles im Sommer 2010 als Felix Reimann eine Delegation der mongolischen Opernsänger auf einer Deutschlandtour persönlich kennenlernte. Johannes Hobbing und Felix Reimann reisten daraufhin im September 2010 zu intensiven Vorgesprächen nach Ulanbator. Die Idee ein langfristiges Kooperationsprojekt zwischen dem Amadeus Kammerorchester Dortmund und der Staatsoper der Mongolei zu entwickeln stieß auf offene Ohren.
Als Beginn dieser Kooperation wurden beide Musiker eingeladen im Januar 2011 mit dem Ensemble und dem Orchester der Staatsoper die Wiederaufnahme der Zauberflöte in einer Galavorstellung am 08. Januar 2011 zu realisieren.

Dortmunder dirigiert die Zauberflöte in der Mongolei

Donnerstag, 3 . Februar 2011

Westfälische Rundschau Kultur, 13.01.2011, Anja Schröder

Woran denken Sie beim Stichwort Mongolei? Auf keinen Fall auf Anhieb an Mozarts Zauberflöte, oder? Felix Reimann und Johannes Hobbing werden sie eines Besseren belehren. Die beiden Dortmunder Musiker haben im ältesten Opernhaus Ostasiens in Ulan Bator „The magic flute“ dirigiert und gespielt. Eine Premiere.

Staatsoper der Mongolei

Staatsoper der Mongolei

Zu Beginn war es nur der Zufall, der mitspielte. Sänger der mongolischen Staatsoper zu Gast in Köln, man kam ins Gespräch. Eine Einladung nach Dortmund? Schnell, sagt Felix Reimann, Dirigent des Amadeus Kammerorchesters, stellte sich heraus, dass die Mongolen sich durchaus auch deutsche „Nachhilfe“ in ihrem Heimatland wünschen würden. Hobbing und Reimann, Bratschist und Soloflötist auch bei den Dortmunder Philharmonikern, waren die künstlerische Vorhut. – Und beeindruckt. „Ein Land, vierfach so groß wie Deutschland, mit knapp 2,6 Millionen Einwohnern…“ Fast die Hälfte davon leben in Ulan Bator, oder auch Ulaanbaatar. „Da ballt sich die Kultur“, klingt Hobbing regelrecht atemlos: „Theater, Film… eine unfassbare Musikermenge und -güte“. Die kulturelle Erziehung: russisch beeinflusst, jetzt gehe der Blick verstärkt nach Deutschland. „Viele sprechen Deutsch“ – ein Einfluss der ehemaligen DDR.

 

Johannes Hobbing im Orchester

Johannes Hobbing im Orchester

Beeindruckend auch: Die Temperaturen. Minus 30 Grad – aber bei Arbeitstagen von an die zehn Stunden sei das letztlich nicht mehr so aufgefallen. Denn die beiden hatten nur wenige Tage, um mit dem mongolischen Staatsensemble und - orchester die Zauberflöte einzustudieren – mit deutschen Texten. Reimann lacht. Die Mongolen hätten eine viel rauere Aussprache, etwas abgehackt. Da den melodiösen Fluss – „Der Vo -gel-fän-ger bin ich ja…“ – zu formen… Aber er winkt ab: „Die Musiker und Sänger sind neugierig, lernen schnell – das war faszinierend!“ Und sie seien zu einem Großteil wirklich gut. Was sich nicht im Verdienst spiegelt: Bei maximal 250 Dollar im Monat müssen sich alle mit Nebenjobs durchkämpfen. Die Gastgeschenke des Amadeus Kammerorchesters, Zubehör für die Instrumente, seien deshalb besonders gut angekommen.

 

"Die Strahlen der Sonne"

"Die Strahlen der Sonne"

Jede Minute hatten sie genutzt. Reimann als Dirigent, Hobbing als Instrumentalcoach an der Bratsche. Hatten mit so unwirklichen Problemen wie fehlenden Umlauten in der Übersetzung des russischen Text- und Notenmaterials gekämpft. „Die ‘Furstin’ klingt eben doch komisch…“ Dann dirigierte Reimann im Opernhaus – übrigens vom deutschen Architekten Gerhard Kosel, der auch Alexanderplatz und Fernsehturm in Berlin verantwortet, gebaut – eine ausverkaufte und gefeierte Premiere.

Königin der Nacht

Königin der Nacht

Jetzt haben sie Blut geleckt, auf beiden Seiten. Die nächste Einladung für Oktober steht bereits. Mozarts „Don Giovanni“, auf Italienisch. Da allerdings wollen die Dortmunder noch zwei, drei weitere Musiker mit im Boot, besser: Flugzeug haben, als Einzeltrainer für die Instrumentalisten. Und später ein eigenständiges Projekt aufziehen. Musik schließlich überwindet Grenzen. Und allemal die 8000 Kilometer zwischen Dortmund und Ulan Bator.

Mozart in der Mongolei

Donnerstag, 3 . Februar 2011

DORTMUND. Für sein Mozart-Spiel ist das Amadeus Kammerorchester, ein Zusammenschluss von Profi-Musikern aus NRW-Orchestern mit Sitz in Dortmund, berühmt. Jetzt auch in Ulan Bator.

Ruhrnachrichten: Julia Gaß

Dirigent Felix Reimann und Johannes Hobbing, Bratschist bei den Dortmunder Philharmonikern, haben Mozart in die Mongolei gebracht und in der Staatsoper in Ulan Bator, dem ältesten Opernhaus Ostasiens, die “Zauberflöte” aufgeführt.

Große Neugier 

Ouvertüre der Zauberflöte

Ouvertüre der Zauberflöte

Für die Sänger und Instrumentalisten in dem Land, das vier Mal so groß wie Deutschland ist, aber nur 2,6 Millionen Einwohner hat, war das Neuland. Die deutschen Texte, die Musik, das klassische Spiel. Die Dortmunder hatten viel zu feilen, stießen aber große Neugier und Begeisterung. Gefeiert wie Stars wurden die Mozart-Experten aus NRW, vom Fernsehen interviewt und mit überschwänglicher Herzlichkeit hofiert. 

Drei Fernsehstationen berichten...

Drei Fernsehstationen berichten...

Nur fünf Tage hatten die Dortmunder Zeit für neun Proben - bei minus 30 Grad Außentemperatur. “Wir waren erst skeptisch, aber das Projekt hat zu so viel Begeisterung und Kreativität geführt”, erzählt Reimann. “Die Sehnsucht nach westlicher Kultur ist in der Mongolei unheimlich groß”, hat Hobbing gemerkt.

Kooperation geplant 

 

Schlussapplaus

Schlussapplaus

In einer zauberhaften Inszenierung, mit prächtigen Kostümen, guten Sängern und einem Orchester, das schnell gelernt hat, wie Mozart-Phrasierung klingen muss, ist die “Zauberflöte” im ausverkauften Haus gefeiert worden. 

Ensemble mit fantasievollen Kostümen

Ensemble mit fantasievollen Kostümen

Die nächste Einladung steht: “Don Giovanni” im Oktober. Aber auch Konzerte mit den mongolischen Sängern in NRW kann sich das Amadeus Kammerorchester vorstellen. Die Suche nach Sponsoren und Partnern bei der Deutschen Botschaft und dem Goethe-Institut hat begonnen. Ein Sponsor hat Interesse bekundet und gesagt: “Sie haben einen Sonnenschein nach Ulan Bator gebracht.”

 

 

 

Gleich vier Sänger beehren das Amadeus Kammerorchester Dortmund zur Jubiläumsgala

Montag, 4 . Oktober 2010
postkarteruck2klein

Klicken Sie auf das Bild um zu den Tickets zu gelangen.

Für einen Opernwettbewerb schrieb Mozart seinen “Schauspieldirektor” und mußte gegen seinen Kontrahenten Antonio Salieri antreten, der an diesem Abend “Prima la Parola e poi la Musica” herausbrachte…  Als Grunlage der großen Mozargala wird auch beim Amadeus Jubiläum der Schauspieldirektor gegeben - allerdings wurden die beiden Arien - die eine von Mademoiselle Silberklang (Julia Amos) durch das Recitativ und Rondo “A questo seno deh vieni!” - “Or che il cielo a me ti rende” KV 374 - die andere von Madame Herz (Sylvia Koke) durch die Konzertarie  ”Vorrei spiegarvi, oh Dio!” KV 418 ersetzt.

Als Schauspieldirektor, alias Monsieur “Schausspieldirecteur”  Wolfgang Amadeus Mozart kommt Claus-Dieter Clausnitzer ins Spiel, der sich mit den Operndiven um die Realisation seines “Projektes” bemühen muss. Da ist selbst ein Monsieur Vogelsang (Stephan Boving) machtlos und Signore Buffo (Brian Dore) kann darüber wirklich nur lachen!
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Da die Platzanzahl im Festsaal des Schwerter Freischütz begrenzt ist, empfielt es sich Karten rechtzeitig zu bestellen oder zu reservieren.
Der Vorverkauf läuft!
Karten zu 15,00 € zzgl Gebühren gibt es hier.
Tickethotline (0180) 570 67 00
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Julia Amos (Sopran)

Julia Amos (Sopran)

Die in München geborene Sopranistin
Julia Amos studierte in Freiburg und Berlin bei den Professoren I. Möller, H. P. Müller, E. Werres und A. Bauni.
2004 wurde sie beim internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb ausgezeichnet und war 2010 Finalistin des
Competitione dell’opera Dresden. Ihr Werdegang führte sie von der Kammeroper Rheinsberg, über das Staatstheater Darmstadt an die Theater Heidelberg und Regensburg. 2009 wurde Julia Amos Ensemble-mitglied der Dortmunder Oper. Ihr Repertoire umfasst so gegensätzliche Partien wie Monteverdis Euredice, Donizettis Lucia ebenso wie Ännchen
aus Webers Freischütz. Als Susanna in Mozarts Figaro wurde Amos zuletzt in Regensburg als Mozartsängerin gefeiert.

Sylvia Koke (Sopran)

Sylvia Koke (Sopran)

Die Sopranistin Sylvia Koke absolvierte ihr Gesangsstudium an der Hochschule für Musik Köln mit Aus-zeichnung.  Noch vor ihrem Konzertexamen 2003 führte ihr erstes Festengagement sie im Jahr 2000 für zwei Jahre an das Essener Aalto-Musiktheater. Während dieser Zeit wurde sie Finalistin beim Bundeswett-bewerb Gesang in Berlin, sowie 2001 beim Hans Gabor Bel-
vedere Gesangs-wettbewerb in Wien. Die Sängerin arbeitete mit Edda Moser, Liselotte Hammes, Michaela Krämer, Kurt Moll, K. Junghänel, Irvin Gage, Werner Schroeter und George Tabori. Mit Koloraturpartien wie Violetta, Fiordiligi, Konstanze, Frau Fluth, Lucia di Lammermoor oder der Königin der Nacht, mit Alter und Neuer Musik ist Sylvia Koke ein international gefragte Sängerin. In den Spielzeiten 2005/06 und 2006/07 interpretierte sie im Ensemble des Theaters Dortmund die Rollen der Fiordiligi, der Kon-
stanze und wurde als Violetta (La Traviata) umjubelt.

Stephan Boving (Tenor)

Stephan Boving (Tenor)

Der Tenor Stephan Boving studierte an der Hochschule für Musik Köln zunächst Schulmusik, später Gesang bei Prof. Edda Moser und Prof. Reinhard Leisen-heimer. 2000 startete er seine Karriere am Landestheater Detmold. Weitere Verpflichtungen führten ihn an das Staatstheater Olden-burg, das Musiktheater im Revier Gelsen-kirchen, die Theater in
Lübeck, Gießen und Hagen. Als Ensemblemitglied der Wuppertaler Bühnen (2005-08) sang er u.a. so wichtige Partien wie Bob Boles (”Peter Grimes”), Basilio/Don Curzio (”Figaros Hochzeit”), Sultan Soliman (”Zaide”), Monostatos (”Die Zauber-flöte”) Knusperhexe (”Hänsel und Gretel”). An der Kölner Oper debütierte der Tenor im Juni 2008 in der Rolle des Pang in Puccinis “Turandot”. Seit 2008 ist Stephan Boving Ensemblemitglied am Theater Dortmund und nimmt seit 2009 an WDR-Produktionen teil.

Brian Dore (Bariton)

Brian Dore (Bariton)

Bariton Brian Dore wurde in Westbrook, Connecticut geboren und erhielt seine Gesangsausbildung an der Manhattan School of Music in New York. In den USA trat er an der Boston Lyric Opera, der Opera New England, dem Opera Theater of St. Louis, der PORT Opera, der Sarasota Opera, dem Opera Theater of Connecticut, der New York Grand Opera und an der Bronx Opera auf.  Zu seinen Rollen gehörten u.a. Figaro in Barbier von Sevilla, Silvano in Un Ballo in Maschera, Schaunard in La Bohème sowie Dancairo in Carmen.  Seit der Spielzeit 2007/08 ist Brian Dore festes Ensemblemitglied am Theater Dortmund und war hier seitdem in über 150 Aufführungen in 12 Rollen zu sehen.  Darunter als Vater in Hänsel und Gretel als Papageno in Die Zauberflöte.  Daneben war er u. a. als Silvio in I Pagliacci, als Dr. Falke in Die Fledermaus, als Achillas in Giulio Cesare in Egitto, als Oberjustizrat Hasentreffer in Henzes Der Junge Lord, als Kruschina in Die Verkaufte Braut, als Masetto in Don Giovanni und als Baron Dauphol in La Traviata zu erleben.

Claus-Dieter Clausnitzer (Schauspieler)

Claus-Dieter Clausnitzer (Schauspieler)

Claus-Dieter Clausnitzer wurde in Saarbrücken geboren. Nach seiner Ausbildung an der Neuen Münchner Schauspielschule leitete er zwei Jahre die Studiobühne der Universität München. Es folgten Engagements am Residenztheater München, in St. Gallen/ Schweiz, Tübingen, Göttingen und Bremen (Theaterlabor George Tabori) und Gastauftritte bei den Ruhrfest-spielen Recklinghausen sowie den Sommerfestspielen u.a. in Innsbruck und Feuchtwangen. Von 1976 bis 2010 gehörte er zum Schauspielensemble des Theater Dortmund. 1990 erhielt er den NRW-Schauspielerpreis für die Titelrolle in “Korbes” von Tankred Dorst. Außerdem arbeitet er bei Film und Fernsehen sowie im WDR. Regelmäßig ist er im “Tatort Münster” als Vater von Kommissar Frank Thiel (Axel Prahl)  zu sehen.  2007 wurde er in Dortmund zum Kammerschauspieler ernannt. 
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Schlossparkeröffnung Herten

Montag, 31 . Mai 2010

Amadeus Kammerorchester Dortmund bei RUHR 2010

Händels Wassermusik und Mozart Divertimento D-Dur KV 251 zur Eröffnung des rekultivierten Schlossparks Herten im Rahmen der Local Hero Woche Herten

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Ein prüfender Blick in die Wolken

Trotz des windigen Schauerwetters hatten sich viele Klassikfans vor der Bühne auf der Festwiese des Hertener Schlosses versammelt. Noch während der Anspielprobe wehte der Wind Notenpulte um, und Regentropfen erreichten das Innere der Bühne. Ein Auftritt schien unmöglich. Doch dann stoppte der Regen und das Orchester konnte sein Konzert beginnen.

Trompeten und Hörner spielen Sonne herbei

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Konzertmeisterin Shinkyung Kim

Beinahe magisch war der Moment als sich bei den berühmten Fanfahrenklängen der Wassermusik von Georg Friedrich Händel die Wolken ganz auftaten und der Schlosspark sonnendurchflutet wurde. Das Publikum belohnte dieses Naturschauspiel mit einem Sonderapplaus. Der geschickt verstärkte Klang des Orchesters fand seinen Nachhall am Hertener Schloss und erfüllte den rekultivierten Barockpark mit angemessener Festlichkeit.